22.10.2009
Was ist Haarausfall, warum hat man es?
Durchschnittlich verliert ein fitter Mensch zirka 70-100 Haare jeden Tag. Hierbei spricht man von einem normalen Wert. Wirklich besorgnis erregend wird es, falls sich der Verlust der Haare auf bestimmte Bereiche am Schädel einschränkt, wie beispielsweise den oberen Bereich des Kopfes (androgenetischer Haarausfall).
Bei Haarverlust verliert man die ersten Haare häufig am oberen Bereich des Kopfes oder an den Schläfen (Geheimratsecken), was einen allmählichen Prozess darstellen kann. Für wenige Männer beginnt dieser Prozess bereits mit Anfang zwanzig, häufiger jedoch erst mit ungefähr Anfang 30. Eine minimale aber sichtbare Lichtung der Haare ist schließlich feststellbar, was anschließend immer mehr zulegt. Der Haarausfall wird von jetzt am immer mehr fortschreiten und vielmehr von der nackten Schädeldecke preisgeben.
Ursachen für Haarverlust
Bei Männern ist der Verlust von Haaren oft erblich bedingt. Die Schuld dafür trägt ein Überangebot von Dihydrotestosteron (genannt DHT), was erblich veranlagt/bedingt ist. Ist in der Kopfhaut zu viel Dihydrotestosteron enthalten, so wird die Phase des Wachstums der Haare sehr stark verkürzt. Dementsprechend kann ein neu wachsendes Haar nicht lange genug wachsen, um überhaupt wirklich sichtbar zu werden. Die neuen Haare verkümmern also wenn sie noch winzig klein sind, fast genau so wie winzige Häärchen auf der Stirn. Total ungefährlich ist ein Überschuss von Dihydrotestosteron für den hinteren Kopfbereich und unseren Nacken, hier fallen dadurch keine Haare aus.